Das Sozialzentrum Resistencia

Resistencia ist die Provinzhauptstadt der ärmsten Region Argentiniens, der Provinz Chaco. Dort begann Padre Juan Fyrnys seine Missions- und Sozialarbeit, indem er ein Sozialzentrum gründete und Häuser für die Ärmsten der Armen baute. Einige Jahre später baute Padre Juan seine Sozialarbeit in dem Nachbardorf Margarita Belén aus, wo er als Gemeindepfarrer lebte und vielen Armen Brot, Obdach und Hoffnung gab.
Seit dem Tod von Padre Juan führen drei spanische Schwestern der Kongregation „Hijas de la Natividad de María“ („Töchter der Geburt Mariens“: katholische Kongregation aus La Coruña in Spanien) die Hilfe in seinem Sinne weiter. Sie setzen sich für Menschen ein, die vom Elend am stärksten betroffen sind – das sind vorwiegend Kinder und alte Menschen.
Zirka 70 Prozent der Dorfbewohner leben in Armut, das heißt sie leben in Elendshütten (Ranchos) ohne Wasser und ohne Strom. Die Ranchos bestehen meist nur aus einem kleinen Zimmer, in dem oft 10 bis 12 Menschen unterkommen müssen. Diese Menschen besitzen so gut wie nichts – viele Kinder müssen auf dem Boden schlafen. Die katastrophalen hygienischen Bedingungen und die schlechte medizinische Versorgung sind die Ursachen für eine Kindersterblichkeitsrate von rund 25 Prozent.
Die Schwestern haben vier Schwerpunkte in ihrer Sozialarbeit, um die Armut zu bekämpfen:
Im Kindertagesheim „Casa del Sol“ bekommen die Kinder aus den Elendshütten Essen, Kleidung, Hygieneerziehung und ärztliche Versorgung, so daß sie dadurch die staatliche Schule besuchen können. Bildung ist die Grundvoraussetzung dafür, daß Armut nicht entsteht. Durch Patenschaften werden Kinder armer Eltern unterstützt und gefördert. Im Sozialzentrum erhalten die Armen kostenlose ärztliche Versorgung von fünf einheimischen Ärzten. Durch Sozialhilfe wird den Ärmsten der Armen mit Nahrung und Kleidung geholfen.
Die Sozialstation in Resistencia wird seit vielen Jahren von den Kirchengemeinden Frickenhausen/Großbettlingen und Esslingen-Berkheim unterstützt.

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